10.05.2022
eSports

VBL: Eintracht verpasst Grand Final

Für die Esportler ist in einem hart umkämpften 128er-Feld nach den Play-offs Schluss. Die Saison Stufe für Stufe im Rückblick.

Emil Köhler, Andi Gube und Aymane Mokallik.

Der Weg über die VBL Open

Die Virtual Bundesliga ist in zwei Teile aufgeteilt: die Klubmeisterschaft und die Einzelmeisterschaft. In der Klubmeisterschaft VBL CC treten die Spieler für ihren Verein aus der Bundesliga oder Zweiten Bundesliga an. Die am Ende zehn bestplatzierten Vereine können jeweils zwei Spieler sicher für die VBL-Play-offs nominieren, während die Top Drei bereits Spieler für das Grand Final nominieren können. Ziel der Einzelmeisterschaft ist es, in das Grand Final einzuziehen, um am Ende um die Einzelmeistertitel mitzuspielen.

Da Eintracht Frankfurt in der VBL CC Saison die Top Ten erreicht hatte, konnten „Emil“ und „Andy“ sicher an den VBL-Play-offs teilnehmen. Zusätzlich durften sich Spieler in ganz Deutschland, beispielsweise ohne Vereinszugehörigkeit, über die VBL Open für die Play-offs qualifizieren. Die VBL Open sind, wie der Name es schon verrät, offen für alle Spieler. Dort spielen die Spieler über mehrere Monate hinweg insgesamt etwa 60 Partien. Um sich zu qualifizieren, waren circa 50 Siege aus 60 Partien nötig. Das schaffte nicht nur ein weiterer Spieler der Eintracht, „Aymane“, sondern auch Coach Max „MB13“ Beck.

Die VBL-Play-offs

Nun hieß es, sich unter den 128 Besten Deutschlands als einer von Top Acht zu behaupten, um sich fürs Grand Final zu qualifizieren. Emil und Max sind jeweils auf der Xbox angetreten, während Andy und Aymane sich auf die PlayStation-Version konzentrierten. Zu Beginn wurden „Swiss-Rounds“ gespielt. Das bedeutete, es galt, aus fünf Partien mindestens drei Siege zu holen, um es in die K.-o.-Phase zu schaffen.

So läuft der Weg ins Grand Final der Virtual Bundesliga 2021/22.

Die Erste Runde verlief für fast alle optimal mit einem Sieg. Im weiteren Verlauf der Swiss-Rounds wurde es deutlich schwieriger, weil auf der Gegenseite ein ebenfalls zweimaliger Sieger wartete. Für Emil lief nicht nach Wunsch, weshalb nach einem Sieg und drei Niederlagen vorzeitig Schluss war. Für Andy ging es ins entscheidende nach je zwei Siegen und Niederlagen im fünften Match um Alles oder Nichts – ebenfalls mit dem schlechteren Ende für den Frankfurter. Aymane hingegen zog mit vier Siegen und einer Niederlage in die K.-o.-Phase ein. Genau wie übrigens SGE-Trainer Max.

Die K.-o.-Phase

Die K.-o.-Phase war als Double-Elimination-Rounds aufgebaut. Das bedeutete, dass sich jeder Spieler eine Niederlage erlauben kann, aber dadurch in das Loser-Bracket fiel, wo ebenfalls auf Gegner mit einer Niederlage wartete. Drei Siege ohne Niederlage bedeuteten automatisch die Qualifikation für das Grand Final. Sobald ein Spiel verloren ging und in das Loser-Bracket fiel, waren vier Siege nötig. War das Spiel im Loser-Bracket ebenfalls verloren, war das Turnier für den Spieler vorbei.

Aymane „AYMANE“ Mokallik.

Aymane konnte seine erste Partie in der K.-o.-Phase für sich entscheiden und kam in die Zweite Runde. Max hingegen verlor seine erste Partie und musste ins Loser-Bracket, ehe das Duo in der zweiten Partie jeweils eine Niederlage ereilte. Nachdem für Max die Reise damit zu Ende war, durfte sich Aymane nochmal im Loser-Bracket beweisen. In einer spannenden Partie gegen den Hannoveraner „Riad“ konnte der Adlerträger eine weitere Niederlage und das Ausscheiden abwenden. Entsprechend waren für den großen Traum vom Grand Final zwei weitere Siege des Rookie notwendig. „Denis“ vom 1. FC Köln war der erwartet starke Kontrahent und behielt mit 2:0 die Oberhand.

Für Emil und Andy geht es nun in die wohlverdiente Sommerpause, während Aymane sich noch in den FGS-Qualifier Ende Mai durchsetzen möchte, um im August beim prestigeträchtigen FIFAe World Cup teilzunehmen.

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